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  • Wieso und wofür ein Defibrillator?
  • Gibt es eine gesetzliche Pflicht für Defibirllatoren?
  • Macht die Anschaffung eines Defibrillators Sinn?
  • Wie funktioniert ein Defibrillator?
  • Wann kommt ein Defibrillator zum Einsatz?
  • Wie wird ein Defibrillator eingesetzt?
  • Was kostet ein Defibrillator?
  • Braucht ein Defibrillator Wartung?
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 Kostenloser Videokurs von Profis aus dem Rettungsdienst (Rettungssanitäter, Notärztin) erklärt:

Ist ein Defibrillator Zuhause sinnvoll?

Vom Schweizer Spezialisten aus der Notfall-

und Rettungsmedizin

"Wie Sie in Ihrem Betrieb eine effiziente medizinische Notfallorganisation aufbauen"

OHNE teure Systeme und unzählige Schulungen von Ersthelfenden.

Sie interessieren sich, einen Defibrillator zu kaufen?

Dann sind Sie hier goldrichtig. Denn meist stellen sich noch einige Fragen zu diesen Geräten, wenn man prüft, ein soches Gerät anzuschaffen. Auf die häufigsten Fragen finden Sie auf dieser Seite eine Antwort.

  • Viele unserer (potentiellen) Kunden, wissen nicht, was für ein Gerät sie kaufen sollen.
     
    Aus unserer langjährigen Erfahrung als dipl. Rettungssanitäter draussen am Ort des Geschehens, aber auch aus unserer Erfahrung in der Beratung und dem Verkauf von Defibrillatoren, lässt sich sagen, dass in geschätzten 95% der Fälle alle Leute schlussendlich das gleiche Gerät kaufen. Dieses Gerät ist in der Schweiz und auch weltweit allgemein sehr verbreitet. Es ist in unseren Augen tatsächlich für die meisten Fälle auch das Gerät mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis.
     
     
    3. Punkte, die Sie für den Kauf eines Defis wissen sollten
     
    Punkt 1:
    Oftmals ist es für Kaufinteressenten eines Defis gut zu wissen, dass es aktuell bei den meisten Herstellern zwei Generationen von Defibrillatoren gibt. Die neueste Gerätegeneration und diese davor. Die Unterschiede liegen jedoch oft nicht an entscheidenden Punkten. Ausser beim Preis: Die neuere Gerätegeneration ist oft mehrere hundert Franken teurer. 
     
    Die neueren Geräte haben häufig ein (grösseres) Farbdisplay und eine WLAN-Schnittstelle, z.B. für eine Fernüberwachung.
     
    Die ältere Gerätegeneration ist häufig einfacher gebaut, hat z.B. noch ein schwarz-weiss Display und natürlich auch keine WLAN-Schnittstelle.
    Die beiden Gerätegenerationen sind vergleichbar mit einem durchschnittlichen Auto mit Jahrgang 2002 und einem Auto neuster Generation. Rein auf den Zweck eines Fahrzeugs bezogen (von A nach B zu gelangen), hat das Auto dazumal seinen Zweck genau so gut erfüllt und war nicht weniger zuverlässig als ein heutiges Fahrzeug.

     
    Punkt 2:
    Hier geht es um das Thema Kindermodus. Grundsätzlich hat dieser Punkt an sehr vielen Orten, an denen Defis hinkommen, eine bescheidene Relevanz. So zum Beispiel in Firmen, in denen sich selten Kinder unter 8 aufhalten.
     
    Wichtig ist in diesem Thema auch folgendes zu wissen: Die internationalen Reanimationsrichtlinien lassen im Falle einer Kinderreanimation den Einsatz von “normalen” Defis, also solchen, die keinen Kindermodus haben, auch zu, wenn kein Gerät mit einem Kindermodus verfügbar ist.
    Der Kindermodus reduziert ja die abgegebene Stromstärke. Die internationalen Reanimationsguidlines sagen also, dass im Notfall lieber etwas zu viel Strom an ein Kinderherz abgegeben werden soll, als gar kein Strom.
     
    Man muss aber auch berücksichtigen, dass Kinderreanimationen wirklich selten sind. In den meisten Fällen sind Kinder, die reanimationspflichtig werden, medizinisch vorbelastet und die Eltern und Betreuungspersonen wissen um die erhöhte Gefährdung des Kindes.
    Ansonsten ist es so, dass, wenn ein Kind reanimationspflichtig wird, das selten eine kardiale Ursache hat wie bei Erwachsenen (also auf das Herz zurückführend), sondern Kinder häufiger ersticken (Verschlucken oder Atemwegserkrankungen) oder einen schweren Unfall erleiden. In diesen Fällen sind die Kinder zwar reanimationspflichtig, es kann aber mit dem Defi kein Schock abgegeben werden (weitere Informationen dazu gibt es auf dieser Seite beim Thema der Funktionsweise eines Defibrillators).
     
    Es ist klar: Eine Kinderarztpraxis benötigt einen Defi mit einem Kindermodus. Bei fast allen anderen Institutionen (auch Schulen) muss das im Einzelfall abgewogen werden.
    Zusammengefasst heisst das, dass ein Kindermodus im Kaufentscheid in sehr vielen Fällen vernachlässigt werden kann.


    Punkt 3:
    Dieser Punkt betrifft die Fernwartung bei Geräten mit WLAN-Schnittstelle. Wir haben kaum Kunden, die das brauchen und wir empfehlen es eigentlich auch nicht. Je nach Hersteller sind die Softwares kostenpflichtig und das Gerät braucht WLAN. Zudem gibt es so wenig zu tun, einen Defi zu kontrollieren. Es ist wirklich nur einen Blick pro Monat, wenn man sowieso daran vorbeigeht, ob die Betriebsanzeige noch auf grün ist und die Elektroden nicht abgelaufen sind. So hat die verantwortliche Person auch ein bisschen einen Bezug zum Gerät und ist im Ernstfall vertraut damit.


    Welches Gerät wird in 95% der Fälle bei uns gekauft?

    Das ist der ZOLL AED Plus. Sehen Sie sich seine detaillierten Vor- und Nachteile weiter unten auf der Seite an. Kurz: Das Gerät ist old, but gold. Das Gerät eignet sich für alle, die ein hochqualitatives, sehr zuverlässiges Gerät mit einem top Preis-Leistungsverhältnis möchten, aber nicht ein Gerät neuester Generation benötigen.


    Unser am zweithäufigsten verkauftes Gerät

    Das ist der ZOLL AED 3. Alle detaillierten Infos zu diesem Gerät finden Sie weiter unten auf der Seite. Wer ein Gerät neuester Generation mit Kindermodus, grossem Farbbildschirm, schnellsten Schockladezeiten und WLAN-Schnittstelle samt den Vorzügen von den bekannten und weit verbreiteten ZOLL-Geräten möchte, ist bei diesem Gerät richtig.
     
    Wem ein Kindermodus wichtig ist, aber nicht das Geld für einen ZOLL AED 3 investieren möchte, der sollte sich den Mindray C1A anschauen. 
     
    Für Privatpersonen, die das Gerät mit sich herumtragen macht ein möglichst kleines und leichtes Gerät Sinn. Da ist sicher der Heartsine Samaritan 350P interessant.

Wenn Sie möglichst schnell alle Ihre Fragen beantwortet möchten, ist der direkte Austausch oft nach wie vor der zielführendste Weg. Wir sind dipl. Rettungssanitäter HF mit langjähriger echter Praxiserfahrung im Rettungsdienst und damit der Anwendung dieser Geräte. Gerne beantworten wir alle Ihre Fragen.
Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an unter 033 533 73 74.

Gerne können Sie uns auch mittels dem untenstehenden Knopf online für Beratung oder ein Angebot kontaktieren.

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Bewährte Geräte

Wieso und wofür ein Defibrillator?

Gibt es eine gesetzliche Pflicht für Defibrillatoren?

Macht die Anschaffung eines Defibrillators Sinn?

Wie funktioniert ein Defibrillator?

Wann kommt ein Defibrillator zum Einsatz?

Wie wird ein Defibrillator eingesetzt?

Was kostet ein Defibrillator?

Braucht ein Defibrillator Wartung?

Kann ICH einen Defibrillator bedienen?

Wo soll ein Defibrillator stationiert werden?

Sie interessieren sich, einen Defibrillator zu kaufen?

Da sind Sie hier goldrichtig. Denn meist stellen sich noch einige Fragen zu diesen Geräten, wenn man prüft, solche Geräte anzuschaffen. Auf die häufigsten dieser Fragen finden Sie auf dieser Seite eine Antwort.

Wenn Sie möglichst schnell alle Ihre Fragen beantwortet möchten, ist der direkte Austausch oft nach wie vor der zielführendste Weg. Wir sind dipl. Rettungssanitäter HF mit langjähriger echter Praxiserfahrung im Rettungsdienst und damit der Anwendung dieser Geräte. Gerne beantworten wir alle Ihre Fragen.
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Bewährte Geräte

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ZOLL AED Plus

  • ZOLL ist ein qualitativ hochwertiger Hersteller (die REGA und viele bodengebundene Rettungsdienste der Schweiz haben Ausrüstung von ZOLL in ihrem Equipment). 

    Der ZOLL AED Plus hat mit dem ZOLL AED 3 bereits einen Nachfolger erhalten. Trotzdem ist dieses Gerät bei bei uns nach wie vor der meist nachgefragte und gekaufte Defibrillator. Er ist sehr zuverlässig und weit verbreitet (SBB-Züge, Migros-, Coopfilialen, viele Gemeinden, Städte, etc.) Ein Vorteil gegenüber seinem Nachfolgemodell ist, dass er mit handelsüblichen Lithium-123 Batterien betrieben wird, die natürlich einiges günstiger sind als die gerätespezifischen Akkus. Sowohl die Batterien wie auch die Elektroden sind ca. fünf Jahre haltbar. Das verhilft dem Gerät zu sehr tiefen Unterhaltskosten. Zudem gibt das Gerät Rückmeldung zur Qualität der Herzdruckmassage (schneller drücken, tiefer drücken, etc.). Das ist ein hilfreiches Feature, das so nur wenige und wenn teurere Geräte können, im Ernstfall aber sehr hilfreich sein kann.

    Der ZOLL AED Plus kam im Jahr 2002 auf den Markt und hat entsprechend erst ein kleines schwarz-weiss Display. Er verfügt im Gegensatz zum ZOLL AED 3 auch über keinen Kindermodus. 

    Für wen ist dieses Gerät geeignet:

    --> Für alle, die ein hochqualitatives, sehr zuverlässiges Gerät mit einem top Preis-Leistungsverhältnis möchten

     

    Für wen ist dieses Gerät nicht geeignet:

    --> Wer einen Kindermodus benötigt
    --> Wer eine WLAN-Schnittstelle für Fernüberwachung möchte
    --> Wer ein mehrsprachiges Gerät möchte (Sprachumstellung)

    Die Masse des ZOLL AED Plus sind 13,3 x 24,1 x 29,2 cm bei 3,1 kg.
    Weitere Informationen zum ZOLL AED Plus finden Sie hier: https://zollaedplus.prominis.ch/aed-1/

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ZOLL AED 3

  • ZOLL ist ein echter Garant unter den Defi-Herstellern und stellt nebst Defibrillatoren für Ersthelfende auch Geräte für Berufsprofis her. Viele Schweizer Rettungsdienste, darunter auch die REGA, sind täglich mit Geräten von ZOLL unterwegs. 

    Ein Merkmal der ZOLL-Geräte ist das Echtzeit-CPR-Feedback, das die Qualität der Herzdruckmassage laufend mitteilt. Zum Beispiel mit Feedbacks wie "schneller drücken" oder "tiefer drücken".

    Der ZOLL AED 3 ist der Nachfolger des ZOLL AED Plus und hat alle Vorzüge, die der ZOLL AED Plus auch hat (ca. 5 Jahre Austauschintervall von Elektroden und Akku, CPR-Feedback) und hat zudem ein grosses Farbdisplay mit Darstellungen, was zu tun ist, schnellsten Schockladezeiten, Kindermodus und WLAN-Schnittstelle.
    Der Nachteil gegenüber seinem Vorgänger, dem ZOLL AED Plus: Er wird mit einem gerätespezifischen Akku betrieben, der teurer ist als die handelsüblichen Lithium-123-Batterien des ZOLL AED Plus.


    Vorteile des Geräts:
    - Die Uni-padz Elektroden sind sowohl für Kinder wie auch für Erwachsene einsetzbar und es kann mittels "Kindertaste" sehr einfach in den Kindermodus gewechselt werden.
    - Der Akku und die Elektroden-Pads weisen mit ebenfalls 5 Jahren Haltbarkeit eine lange Lebensdauer auf.
    - Das Gerät kann mit dem WLAN verbunden werden, damit es sich dann "selbständig überwacht" und allfällige Fehler mitteilt. Die Software ist allerdings kostenpflichtig und reduziert die Haltedauer des Akkus von 5 auf ca. 3 Jahre.

    Die Masse des ZOLL AED 3 sind 24,7 x 23,6 x 12,7 cm bei 2.5 kg.
    Weitere Informationen zum ZOLL AED 3 finden Sie hier: https://zollaed3.prominis.ch/aed-1/

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Mindray C1A.jpg

Mindray C1A/C2

  • Es gibt zwei Fälle, wann der Mindray C1A interessant ist:
    a.) Wenn Sie ein Gerät mit einem Kindermodus möchten, jedoch nicht das Geld für einen ZOLL AED 3 ausgeben möchten
    b.) Wenn Sie ein günstiges, mehrsprachiges Gerät suchen, bei dem sehr einfach während dem Einsatz mit einem Tastendruck zwischen drei verschiedenen Sprachen gewechselt werden kann.

    Der Mindray C1A ist ein Gerät neuester Generation (Markteinführung 2019), aber sehr viel schlichter und einfacher gebaut als z.B. ein ZOLL AED 3. Er hat erst seit seinem Facelift anfangs 2025 ein sehr kleines Display. 
    Seine Elektroden und sein Akku sind ca. 4.5 - 5 Jahre haltbar. Das Gerät gibt keine Rückmeldung zur Qualität der Hezdruckmassage (CPR-Feedback).

    Vorteile des Mindray C1A:
    - Verfügt über einen Kindermodus
    - Er kann auf Knopfdruck zwischen drei verschiedenen Sprachen gewechselt werden
    - Kann optional mit einer WLAN oder 4G Schnittstelle für die externe Überwachung ausgerüstet werden
    - Ist preislich interessant.

    Fazit:
    Sehr interessantes Gerät mit gutem Preis-Leistungsverhältnis gerade dann, wenn die Mehrsprachigkeit und/oder der Kindermodus von Interesse sind.

    Seine Masse sind 28,6 x 21,0 x 7,8 cm bei 2 kg. Weitere Informationen zum Gerät finden Sie hier: https://mindray.prominis.ch/.

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ZOLL AED Plus

  • ZOLL ist ein echter Garant unter den Defi-Herstellern und stellt nebst Defibrillatoren für Ersthelfende auch Geräte für Berufsprofis her. Viele Schweizer Rettungsdienste, darunter auch die REGA, sind täglich mit Geräten von ZOLL unterwegs. 

    Ein Merkmal der ZOLL-Geräte ist das Echtzeit-CPR-Feedback, das die Qualität der Herzdruckmassage laufend mitteilt. Zum Beispiel mit Feedbacks wie "schneller drücken" oder "tiefer drücken".

    Vorteile der Geräts:
    - Ein aus unserer Sicht sehr grosser Vorteil dieses Gerätes ist, dass es mit handelsüblichen Lithium-Batterien betrieben wird, die Sie ganz einfach auch auf Brack oder Galaxus beziehen können. Dadurch sparen Sie viel Geld gegenüber teuren Akkus anderer Geräte, die Sie in der Regel im Fachhandel beziehen müssen.
    Zudem haben die Batterien mit 5 Jahren eine vergleichsweise sehr lange Lebensdauer.
    - Auch die Elektroden-Pads weisen mit ebenfalls 5 Jahren Haltbarkeit eine lange Lebensdauer auf.
    Beides trägt zu geringen Unterhaltskosten bei.

    Fazit:
    Wir empfehlen dieses Gerät sehr gerne. Es hat keinen Schnick-Schnack, ist einfach in der Handhabung, robust und äusserst zuverlässig.
    Es gibt zwar Geräte, die in der Anschaffung etwas günstiger sind. Auf Grund der oben genannten Vorteile, die sich positiv auf die Unterhaltskosten auswirken, aber eben oft nur auf den ersten Blick. Daher verwundert es nicht, dass der ZOLL AED Plus nach wie vor zu den meistverkauften Geräten gehört.

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HeartSine samaritan 350P

  • HeartSine-Defibrillatoren gehören, wie die Geräte von Lifepak, zum Stryker-Konzern, der ein grosser Name in der Herstellung von Medizinalgütern ist.

    Vorteile der Geräts:
    - Günstige Anschaffungskosten.
    - Es ist ist wirklich sehr klein, kompakt und leicht.
    - Verfügt über einen der höchsten Schutzwerte gegen das Eindringen von Feuchtigkeit/Staub (IP 56).

    Fazit:
    Sehr handliches Qualitätsgerät zum kleinen Preis. Man muss aber eines beachten: Der Akku und die Elektroden sind als PadPak vereint, man muss also immer Akku und Elektroden gleichzeitig wechseln, wenn ein Einsatz stattgefunden hat. Die Haltbarkeit des PadPak liet bei ca. 4 Jahren.
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ZOLL AED 3

  • ZOLL ist ein echter Garant unter den Defi-Herstellern und stellt nebst Defibrillatoren für Ersthelfende auch Geräte für Berufsprofis her. Viele Schweizer Rettungsdienste, darunter auch die REGA, sind täglich mit Geräten von ZOLL unterwegs. 

    Ein Merkmal der ZOLL-Geräte ist das Echtzeit-CPR-Feedback, das die Qualität der Herzdruckmassage laufend mitteilt. Zum Beispiel mit Feedbacks wie "schneller drücken" oder "tiefer drücken".

    Vorteile der Geräts:
    - Die Uni-padz Elektroden sind sowohl für Kinder wie auch für Erwachsene einsetzbar und es kann mittels "Kindertaste" sehr einfach in den Kindermodus gewechselt werden.
    - Die Elektroden-Pads weisen mit ebenfalls 5 Jahren Haltbarkeit eine lange Lebensdauer auf.
    - Das Gerät kann mit dem WLAN verbunden werden, damit es sich dann "selbständig überwacht" und allfällige Fehler mitteilt. Die Software ist allerdings kostenpflichtig und reduziert die Haltedauer des Akkus von 5 auf ca. 3 Jahre.


    Fazit:
    Sehr modernes Gerät in gewohnter ZOLL-Qualität. Es kostet aber, wie auch alle WLAN-fähigen Geräte anderer Anbieter auch, etwas mehr.
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HeartSine samaritan 350P

  • HeartSine-Defibrillatoren gehören, wie die Geräte von Lifepak, zum Stryker-Konzern, der ein grosser Name in der Herstellung von Medizinalgütern ist.

    Den Heartsine Samaritan 350P empfehlen wir vor allem Privatpersonen, die ein möglichst kleines, portables Gerät suchen (obwohl es natürlich auch sonst brauchbar wäre).
    Es ist ein kleines, leichtes und robustes Gerät, dass sich daher auch sehr gut fürs Mitnehmen eignet. Es wird dazu mit einer Tragetasche geliefert. Seine Masse sind 4.8 x 18,4 x 20 cm und wiegt nur 1,1 kg. Es gibt noch wenig kleinere Geräte, die wir aber vor allem auf Grund der hohen Unterhaltskosten nicht empfehlen (kurze Austauschintervalle von Akku und Elektroden). Beim Heartsine Samaritan 350P müssen Akku und die Elektroden alle 4 Jahre gewechselt werden, was einer der längeren Austauschintervalle ist.

    Das Gerät gibt keine Rückmeldung zur Qualität der Herzdruckmassage (CPR-Feedback). Das wäre allerdings beim gleich grossen Modell 500P möglich zu haben.

    Vorteile der Geräts:
    - Günstige Anschaffungskosten.
    - Es ist ist wirklich sehr klein, kompakt und leicht.
    - Verfügt über einen der höchsten Schutzwerte gegen das Eindringen von Feuchtigkeit/Staub (IP 56).

    Fazit:
    Sehr handliches Qualitätsgerät zum kleinen Preis. Man muss aber eines beachten: Der Akku und die Elektroden sind als PadPak vereint, man muss also immer Akku und Elektroden gleichzeitig wechseln, wenn ein Einsatz stattgefunden hat. Daher für Vielnutzer wie First Responder, etc. nur bedingt geeignet.

    Mehr Infos zu diesem Gerät finden Sie hier: https://heartsine.prominis.ch/aed/.

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Corpuls aed.png

Corpuls aed

  • Corpuls ist ein deutscher Hersteller von Medizinaltechnik. Gerade im Bereich der Profimonitore/Defibrillatroen nimmt Corpuls in Schweizer Rettungsdiensten eine immer wichtigere Stellung ein.
    Der Laien-Defi, der corpuls aed, ist noch nicht so bekannt. Jedoch gerade für Ärzte und First Responder ein wirklich interessantes Gerät. Er hat zum Beispiel eine App, über die man viele Einstellungen am Gerät vornehmen und verändern kann. So kann man zum Beispiel zwischen einem Modus mit EKG-Ansicht (Profi) und einer Laienansicht mit Erklärung per Bild/Video wechseln. Zudem können Einsatzdaten sehr einfach heruntergeladen werden und sehr einfach als PDF via Whatsapp oder E-Mail etc. versendet werden, was für First Responder oder Ärzte (Übermittlung der Einsatzdaten samt EKG an den Rettungsdienst/nachbehandelndes Spital) interessant sein kann.
    Es gibt auch eine Variante mit einem zusätzlichen Sensor für das CPR-Feedback.
    Ebenfalls kann die Sprache sehr einfach umgestellt werden während dem Einsatz (Mehrsprachigkeit).

    Vorteil des Geräts:
    - Über die corpuls.manager App sind viele Einstellungen einfach veränderbar.
    - Einfaches Auslesen und Versenden von Einsatz- und Patientendaten (Per Mail, SMS, WhatsApp, etc.)
    - Möglichkeit der WLAN-Konnektivität
    - Optionale Freisprech-/Notruffunktion

    Fazit:
    Sehr interessantes Gerät mit gutem Preis-Leistungsverhältnis für Zielgruppen, die die verschiedenen Funktionen zu schätzen und nutzen wissen.

    Weitere Informationen zum Gerät finden Sie hier: https://corpulsaed.prominis.ch/.

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Philips Heartstart HS1.jpg

Philips Heartstart HS1/FRX

  • Philips, eine Weltmarke, die auch Defibrillatoren herstellt.

    Vorteile der Geräte:
    - Sie sind klein und relativ leicht.
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Corpuls aed.png

Corpuls aed

  • Corpuls ist ein deutscher Hersteller von Medizinaltechnik. Gerade im Bereich der Profimonitore/Defibrillatroen nimmt Corpuls in Schweizer Rettungsdiensten eine immer wichtigere Stellung ein.
    Der Laien-Defi, der corpuls aed, ist noch nicht so bekannt. Jedoch gerade für Ärzte und First Responder ein wirklich interessantes Gerät.

    Vorteil des Geräts:
    - Über die corpuls.manager App sind viele Einstellungen einfach veränderbar.
    - Einfaches Auslesen und Versenden von Einsatz- und Patientendaten (Per Mail, SMS, WhatsApp, etc.)
    - Möglichkeit der WLAN-Konnektivität
    - Optionale Freisprech-/Notruffunktion

    Fazit:
    Sehr interessantes Gerät mit gutem Preis-Leistungsverhältnis für Zielgruppen, die die verschiedenen Funktionen zu schätzen und nutzen wissen.
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Physio-Control Lifepak CR2

  • Lifepak-Defibrillatoren gehören, wie die Geräte von HeartSine, zum Stryker-Konzern, der ein grosser Name in der Herstellung von Medizinalgütern ist.

    Vorteile der Geräts:
    - Das Gerät verfügt über die "cprINSIGT analysis technology". Sie können sich folgendes darunter vorstellen: Alle 2 Minuten analysiert jeder Defibrillator den Herzrhythmus des Patienten und entscheidet dann, ob ein Elektro-Schock abgegeben werden soll, oder nicht. Dazu muss bei allen anderen Geräten die Wiederbelebung für mehrere Sekunden unterbrochen werden. Anders beim CR2. Das Gerät ist in der Lage, den Herzrhythmus während laufender Herzdruckmassage zu analsysieren und kann somit dank verkürzter Hands-Off-Zeit das Patientenoutcome helfen zu verbessern.
    - Kindermodus.
    - Statusüberwachung per WLAN möglich.

    Fazit:
    Innovatives Gerät im preislich oberen Segment.
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Philips Heartstart HS1.jpg

Philips Heartstart HS1/FRX

  • Philips, eine Weltmarke, die auch Defibrillatoren herstellt.

    Vorteile der Geräte:
    - Sie sind klein und relativ leicht.
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Defibtech.jpg

Defibtech Lifeline

  • Defibtech Lifeline ist ein Hersteller von robusten und zuverlässigen Defibrillatoren. Auch bei Defibtech gibt es ein Gerät mit Display (View) und ein Gerät ohne.
    Das Gerät mit Display funktioniert mit einer Videoanleitung.

    Vorteile der Geräte:
    - Zuverlässige und robuste Defibrillatoren.
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Cardiac Science Powerheart G5

  • Der Cardiac Science Powerheart G5 ist ein unter militärischen Bedingungen getestetes Gerät, das entsprechend robust ist. Das Gerät ist zweisprachig (DE-FR oder DE-ENG) und gibt ein Reanimationsfeedback ("schneller drücken, fester drücken", etc.)

    Vorteile des Gerätes:
    - Robustes Gerät
    - Mehrsprachig
    - Mit Reanimationsfeedback
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Physio-Control Lifepak CR2

  • Lifepak-Defibrillatoren gehören, wie die Geräte von HeartSine, zum Stryker-Konzern, der ein grosser Name in der Herstellung von Medizinalgütern ist.

    Vorteile der Geräts:
    - Das Gerät verfügt über die "cprINSIGT analysis technology". Sie können sich folgendes darunter vorstellen: Alle 2 Minuten analysiert jeder Defibrillator den Herzrhythmus des Patienten und entscheidet dann, ob ein Elektro-Schock abgegeben werden soll, oder nicht. Dazu muss bei allen anderen Geräten die Wiederbelebung für mehrere Sekunden unterbrochen werden. Anders beim CR2. Das Gerät ist in der Lage, den Herzrhythmus während laufender Herzdruckmassage zu analsysieren und kann somit dank verkürzter Hands-Off-Zeit das Patientenoutcome helfen zu verbessern.
    - Kindermodus.
    - Statusüberwachung per WLAN möglich.

    Fazit:
    Innovatives Gerät im preislich oberen Segment.
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Mindray C1A/C2

  • Mindray ist ein chinesischer Hersteller von Medizinaltechnik. Ja, chinesisch. Vielleicht ist das für Sie Grund genug, hier mit lesen aufzuhören. Aber folgendes wäre noch zu sagen: Der Konzern ist in Europa gut vertreten und seine Produkte sind auch im Schweizer Gesundheitswesen zunehmend stärker vertreten. An der Qualität lässt sich soweit nichts aussetzten und der Preis stimmt...

    Vorteile der Gerät(e):
    - Verfügen beide über einen Kindermodus
    - Es kann auf Knopfdruck zwischen drei verschiedenen Sprachen gewechselt werden
    - Können optional mit einer WLAN oder 4G Schnittstelle für die externe Überwachung ausgerüstet werden
    - Sind preislich interessant.

    Fazit:
    Sehr interessantes Gerät mit gutem Preis-Leistungsverhältnis gerade dann, wenn die Mehrsprachigkeit und/oder der Kindermodus von Interesse sind.
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Defibtech Lifeline

  • Defibtech Lifeline ist ein Hersteller von robusten und zuverlässigen Defibrillatoren. Auch bei Defibtech gibt es ein Gerät mit Display (View) und ein Gerät ohne.
    Das Gerät mit Display funktioniert mit einer Videoanleitung.

    Vorteile der Geräte:
    - Zuverlässige und robuste Defibrillatoren.
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Cardiac Science Powerheart G5

  • Der Cardiac Science Powerheart G5 ist ein unter militärischen Bedingungen getestetes Gerät, das entsprechend robust ist. Das Gerät ist zweisprachig (DE-FR oder DE-ENG) und gibt ein Reanimationsfeedback ("schneller drücken, fester drücken", etc.)

    Vorteile des Gerätes:
    - Robustes Gerät
    - Mehrsprachig
    - Mit Reanimationsfeedback
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Wieso und wofür ein Defibrillator?

Wieso und wofür ein Defibrillator?

Ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED) ist dafür da, das Herz eines Opfers eines Plötzlichen Herzstillstandes wieder zum Schlagen zu bringen. Die Chancen, einen Plötzlichen Herzstillstand ohne bleibende Schäden zu überleben, sind sehr hoch, wenn innert weniger Minuten ein Defibrillator eingesetzt werden kann und nehmen dann rasch ab.

Je nachdem, welche Quelle man konsultiert, sterben in der Schweiz jährlich zwischen 6'000 und 10'000 Menschen am plötzlichen Herztod.
Der Plötzliche Herztod ist ein medizinischer Fachausdruck für einen plötzlichen und unerwartet eingetretenen Tod, dessen Ursache beim Herz selbst liegt. Wir sprechen also von Menschen, die jäh aus dem Leben gerissen werden und von denen man das Ableben nicht erwartet hätte.

Gemäss dem Bundesamt für Statistik sind im Jahr 2022 in der Schweiz 74'524 Menschen gestorben. Davon insgesamt 20'463 an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das entspricht einem Anteil von rund 27,5% und ist damit eine der häufigsten Todesursachen.

Ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED) ist dafür da, das Herz eines Opfers eines Plötzlichen Herzstillstandes wieder zum Schlagen zu bringen. Die Chancen, einen Plötzlichen Herzstillstand ohne bleibende Schäden zu überleben, sind sehr hoch, wenn innert weniger Minuten ein Defibrillator eingesetzt werden kann und nehmen dann rasch ab.

Je nachdem, welche Quelle man konsultiert, sterben in der Schweiz jährlich zwischen 6'000 und 10'000 Menschen am plötzlichen Herztod.
Der Plötzliche Herztod ist ein medizinischer Fachausdruck für einen plötzlichen und unerwartet eingetretenen Tod, dessen Ursache beim Herz selbst liegt. Wir sprechen also von Menschen, die jäh aus dem Leben gerissen werden und von denen man das Ableben nicht erwartet hätte.

Gemäss dem Bundesamt für Statistik sind im Jahr 2022 in der Schweiz 74'524 Menschen gestorben. Davon insgesamt 20'463 an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das entspricht einem Anteil von rund 27,5% und ist damit eine der häufigsten Todesursachen.

Die untenstehende Illustration verdeutlicht eine tödliche Krux: Unser Hirn toleriert 3 Minuten ohne Sauerstoff. Der Sauerstoff, der all unsere Zellen im Körper versorgt, wird im Blut transportiert. Das Blut wiederum wird vom Herzen durch unseren Körper gepumpt...doch genau das hat beim plötzlichen Herztod aufgehört zu schlagen! Wir haben also nur 3 Minuten Zeit, mit den nötigen Massnahmen zu beginnen - fangen wir später damit an, nimmt unser Hirn mit grösster Wahrscheinlichkeit unwiderruflich Schaden. Doch bis professionelle Hilfe eintrifft, dauert es oft 10 Minuten und mehr.

Die untenstehende Illustration verdeutlicht eine tödliche Krux: Unser Hirn toleriert 3 Minuten ohne Sauerstoff. Der Sauerstoff, der all unsere Zellen im Körper versorgt, wird im Blut transportiert. Das Blut wiederum wird vom Herzen durch unseren Körper gepumpt...doch genau das hat beim plötzlichen Herztod aufgehört zu schlagen! Wir haben also nur 3 Minuten Zeit, mit den nötigen Massnahmen zu beginnen - fangen wir später damit an, nimmt unser Hirn mit grösster Wahrscheinlichkeit unwiderruflich Schaden. Doch bis professionelle Hilfe eintrifft, dauert es oft 10 Minuten und mehr.

Bild Bystander Window (1).jpg
Bild Bystander Window (1).jpg

Wir haben also 3 Minuten Zeit, einem Menschen ein "zweites" Leben zu schenken. Doch just in diesen 3 Minuten werden Sie keine Profis bei sich haben...
Die gute Nachricht ist: Handeln wir in diesen 3 Minuten korrekt - das heisst, beginnen wir mit Reanimationsmassnahmen und setzen einen AED ein - können die Überlebenschancen bei bis zu 70% liegen! Mit jeder Minute, die später mit den Reanimationsmassnahmen begonnen wird, sinken diese Chancen um 10-12%.

70%! Wissen Sie, was das bedeuten könnte? Von den 6'854 im Jahr 2022 im SWISSRECA-Register erfassten Reanimationen, hätten rein theoretisch 4'798 Menschen überleben können.
Gemäss SWISSRECA-Jahresbericht 2022 lag die Überlebensrate in der Schweiz über alle Ereignisse jedoch bei 13%. 90% davon haben das Spital in einem neurologisch guten Zustand verlassen. Konnten also nach dem Herzkreislaufstillstand ein normales, oder nur leicht beeinträchtigtes Leben weiterführen.

Wir haben also 3 Minuten Zeit, einem Menschen ein "zweites" Leben zu schenken. Doch just in diesen 3 Minuten werden Sie keine Profis bei sich haben...
Die gute Nachricht ist: Handeln wir in diesen 3 Minuten korrekt - das heisst, beginnen wir mit Reanimationsmassnahmen und setzen einen AED ein - können die Überlebenschancen bei bis zu 70% liegen! Mit jeder Minute, die später mit den Reanimationsmassnahmen begonnen wird, sinken diese Chancen um 10-12%.

70%! Wissen Sie, was das bedeuten könnte? Von den 6'854 im Jahr 2022 im SWISSRECA-Register erfassten Reanimationen, hätten rein theoretisch 4'798 Menschen überleben können.
Gemäss SWISSRECA-Jahresbericht 2022 lag die Überlebensrate in der Schweiz über alle Ereignisse jedoch bei 13%. 90% davon haben das Spital in einem neurologisch guten Zustand verlassen. Konnten also nach dem Herzkreislaufstillstand ein normales, oder nur leicht beeinträchtigtes Leben weiterführen.

Gibt es eine gesetzliche Pflicht für Defibrillatoren?

Gibt es eine gesetzliche Pflicht für Defibrillatoren?

Nein, es gibt keine generelle gesetzliche Pflicht, dass beispielsweise Firmen einen Defibrillator vorhalten müssten. Die einzigen gesetzliche Grundlage zum Thema "Erste-Hilfe am Arbeitsplatz" stehen in der Verordnung 3 zum Arbeitsgesetzt im Artikel 36 (ArGV 3, Art. 36). Darin wird beschrieben, dass Arbeitgebende drei Elemente haben sollten:

1.) Ein Erste-Hilfe-Konzept
Betriebe sollte über ein Erste-Hilfe-Konzept verfügen, das die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen rund um die Erste Hilfe sowie die Betriebsgefahren, die Grösse und die örtliche Lage des Betriebes berücksichtigt.

2.) Betriebliche Ersthelfer/innen
Betriebe sollten Ersthelfer/innen haben, die über eine adäquate Ausbildung in Erster Hilfe verfügen, die regelmässig aufgefrischt wird («regelmässig» heisst in diesem Kontext alle zwei bis drei Jahre). Die Teilnehmenden sollen darin handlungsfähig gemacht werden, Notfallsituationen zu erkennen, zu beurteilen, geeignete Massnahmen einzuleiten und ggf. Rettungskräfte zu alarmieren.

3.) Erste-Hilfe-Material
Betriebe sollten eine risikobasierte Erste-Hilfe-Ausstattung für schwere Notfälle wie auch für Bagatellverletzungen vorhalten. Was bedeutet nun aber "risikobasiert" hinsichtlich der Anschaffung eines Defibrillators? 
Diese Frage kann nur individuell betrachtet werden. Gerne stehen wir Ihnen als langjährige Rettungssanitäter mit unserer Erfahrung für eine objektive und kostenlose Beratung zur Verfügung.

Nein, es gibt keine generelle gesetzliche Pflicht, dass beispielsweise Firmen einen Defibrillator vorhalten müssten. Die einzige gesetzliche Grundlage zum Thema "Erste-Hilfe am Arbeitsplatz" steht in der Verordnung 3 zum Arbeitsgesetzt im Artikel 36 (ArGV 3, Art. 36). Darin wird beschrieben, dass Arbeitgebende drei Elemente in ihrem Betrieb haben sollten:

1.) Ein Erste-Hilfe-Konzept
Betriebe sollte über ein Erste-Hilfe-Konzept verfügen, das die Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen rund um die Erste Hilfe sowie die Betriebsgefahren, die Grösse und die örtliche Lage des Betriebes berücksichtigt.

2.) Betriebliche Ersthelfer/innen
Betriebe sollten Ersthelfer/innen haben, die über eine adäquate Ausbildung in Erster Hilfe verfügen, die regelmässig aufgefrischt wird («regelmässig» heisst in diesem Kontext alle zwei bis drei Jahre). Die Teilnehmenden sollen darin handlungsfähig gemacht werden, Notfallsituationen zu erkennen, zu beurteilen, geeignete Massnahmen einzuleiten und ggf. Rettungskräfte zu alarmieren.

3.) Erste-Hilfe-Material
Betriebe sollten eine risikobasierte Erste-Hilfe-Ausstattung für schwere Notfälle wie auch für Bagatellverletzungen vorhalten. Was bedeutet nun aber "risikobasiert" hinsichtlich der Anschaffung eines Defibrillators? 
Diese Frage kann nur individuell betrachtet werden. Gerne stehen wir Ihnen als langjährige Rettungssanitäter mit unserer Erfahrung für eine objektive und kostenlose Beratung zur Verfügung.

Macht die Anschaffung eines Defibrillators Sinn?

Macht die Anschaffung eines Defibrillators Sinn?

Die meisten Herzkreislaufstillstände geschehen dort, wo Menschen viel Zeit verbringen oder sich viele Menschen aufhalten: Zuhause, in der Öffentlichkeit, am Arbeitsplatz...
Die Wirksamkeit von Defibrillatoren ist erwiesen. Werden diese innert 3 Minuten nach dem Kollaps eingesetzt, können Überlebensraten von 70% erreicht werden. Jede Minute Verzögerung der Defibrillation vermindert die Wahrscheinlichkeit des Überlebens bis zur Klinikentlassung um 10-12%.

Die meisten Herzkreislaufstillstände geschehen dort, wo Menschen viel Zeit verbringen oder sich viele Menschen aufhalten: Zuhause, in der Öffentlichkeit, am Arbeitsplatz...
Die Wirksamkeit von Defibrillatoren ist erwiesen. Werden diese innert 3 Minuten nach dem Kollaps eingesetzt, können Überlebensraten von 70% erreicht werden. Jede Minute Verzögerung der Defibrillation vermindert die Wahrscheinlichkeit des Überlebens bis zur Klinikentlassung um 10-12%.

Die Guidelines des European Resuscitation Council (ERC), die auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Konsensprozessen rund um Wiederbelebung und Notfallmedizin basieren, benennen, dass das volle Potential von AEDs noch nicht ausgeschöpft ist, da sich diese miest ausschliesslich im öffentlichen Raum befinden.

In der Schweiz gibt es jedes Jahr etwa gleich viele Gebäudeschäden wie Todesfälle durch plötzlichen Herztod. Bei Bränden sterben jedoch viel weniger Menschen im Vergleich zu medizinischen Ursachen. Nämlich ungefähr 13 bis 36 Personen pro Jahr vs. 6'000 bis 10'000 am Plötzlichen Herztod. So betrachtet erstaunt es, dass fast jeder Haushalt und jede Firma in der Schweiz ein Löschmittel besitzt, aber kaum jemand einen Defibrillator hat.

Bildschirmfoto 2024-06-17 um 17.11.06.jpg

Die Guidelines des European Resuscitation Council (ERC), die auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Konsensprozessen rund um Wiederbelebung und Notfallmedizin basieren, benennen, dass das volle Potential von AEDs noch nicht ausgeschöpft ist, da sich diese miest ausschliesslich im öffentlichen Raum befinden.

In der Schweiz gibt es jedes Jahr etwa gleich viele Gebäudeschäden wie Todesfälle durch plötzlichen Herztod. Bei Bränden sterben jedoch viel weniger Menschen im Vergleich zu medizinischen Ursachen. Nämlich ungefähr 13 bis 36 Personen pro Jahr vs. 6'000 bis 10'000 am Plötzlichen Herztod. So betrachtet erstaunt es, dass fast jeder Haushalt und jede Firma in der Schweiz ein Löschmittel besitzt, aber kaum jemand einen Defibrillator hat.

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Wiederbelebt - Ein Herz, eine Familie, eine Zukunft

Ein Film von Schutz und Rettung Bern

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Ein Film von Schutz und Rettung Bern

Wie funktioniert ein Defibrillator?

Wie funktioniert ein Defibrillator?

Um die Funktionsweise eines AED zu verstehen, müssen wir kurz die Funktionsweise unseres Herzens bedenken. Unser Herz hat einen eigenen Taktgeber, den Sinusknoten. Er "steuert" im Normalfall ein gesundes Herz. Auf einem Elektrokardiogramm (EKG) sieht unsere Herzstromkurve so aus:

Sinusrhythmus

Um die Funktionsweise eines AED zu verstehen, müssen wir kurz die Funktionsweise unseres Herzens bedenken. Unser Herz hat einen eigenen Taktgeber, den Sinusknoten. Er "steuert" im Normalfall ein gesundes Herz. Auf einem Elektrokardiogramm (EKG) sieht unsere Herzstromkurve so aus:

Sinusrhythmus

Sie sehen die "kleine" Welle vor dem grossen "Ausschlag". Das ist der Impuls des Sinusknotens. Darum nennt man den normalen Herzrhythmus auch Sinusrhythmus. Der Impuls des Sinunsknotens wird via die Herzvorhöfe auf die Herzkammern übertragen. Der grosse "Ausschlag" auf dem obigen Bild ist das elektrische Ebenbild des Herzschlages, dem Pumpvorgang der beiden Herzkammern. Die nächste, kleinere Welle, zeigt die elektrische Rückbildung, die sogenannte Repolarisation der Herzkammern. Danach beginnt der Zyklus wieder von vorne. Dieses Bild bedeutet Leben.

Wie Sie wissen, kann dieser Zykluzs leider auch aus dem Takt geraten - mit oft fatalen Folgen. Das kann verschiedene Ursachen haben. Der schwere Herzinfarkt ist dabei der Klassiker.
Hat unser Herz keinen eindeutigen Taktgeber mehr, wissen die einzelnen Herzmuskeln nicht, wann sie sich "zusammenziehen" sollen, was im Normalfall zum Herzschlag führt. Es herrscht dann in den ersten Minuten ein elektrisches Chaos in unserem Herzen; das Kammerflimmern:

Sinusrhythmus

Sie sehen die "kleine" Welle vor dem grossen "Ausschlag". Das ist der Impuls des Sinusknotens. Darum nennt man den normalen Herzrhythmus auch Sinusrhythmus. Der Impuls des Sinunsknotens wird via die Herzvorhöfe auf die Herzkammern übertragen. Der grosse "Ausschlag" auf dem obigen Bild ist das elektrische Ebenbild des Herzschlages, dem Pumpvorgang der beiden Herzkammern. Die nächste, kleinere Welle, zeigt die elektrische Rückbildung, die sogenannte Repolarisation der Herzkammern. Danach beginnt der Zyklus wieder von vorne. Dieses Bild bedeutet Leben.

Wie Sie wissen, kann dieser Zykluzs leider auch aus dem Takt geraten - mit oft fatalen Folgen. Das kann verschiedene Ursachen haben. Der schwere Herzinfarkt ist dabei der Klassiker.
Hat unser Herz keinen eindeutigen Taktgeber mehr, wissen die einzelnen Herzmuskeln nicht, wann sie sich "zusammenziehen" sollen, was im Normalfall zum Herzschlag führt. Es herrscht dann in den ersten Minuten ein elektrisches Chaos in unserem Herzen; das Kammerflimmern:

Sinusrhythmus

Es ist zwar noch für einige Minuten elektrische Aktivität vorhanden (sonst wäre auf dem Diagramm einfach ein Strich zu sehen, eine sogenannte Asystolie), aber alles ist völlig unkoordiniert. Das Herz "flimmert" (fibrilliert - daher der Name des Gerätes: "De-fibrillator") nur noch, es kann so kein Blut mehr ausgeworfen werden - Kreislaufstillstand.
Wird der Herzrhytmus kurz nach dem Kollaps aufgezeichnet, insbesondere durch einen vor Ort verfügbaren Defibrillator, weisen bis zu 76% aller Betroffenen ein solches Kammerflimmern auf.
Hier sollte dann unbedingt ein AED zum Zug kommen, in dem er seinem Namen alle Ehre macht und "de-fibrilliert". Das sieht dann so aus:

Sinusrhythmus

Es ist zwar noch für einige Minuten elektrische Aktivität vorhanden (sonst wäre auf dem Diagramm einfach ein Strich zu sehen, eine sogenannte Asystolie), aber alles ist völlig unkoordiniert. Das Herz "flimmert" (fibrilliert - daher der Name des Gerätes: "De-fibrillator") nur noch, es kann so kein Blut mehr ausgeworfen werden - Kreislaufstillstand.
Wird der Herzrhytmus kurz nach dem Kollaps aufgezeichnet, insbesondere durch einen vor Ort verfügbaren Defibrillator, weisen bis zu 76% aller Betroffenen ein solches Kammerflimmern auf.
Hier sollte dann unbedingt ein AED zum Zug kommen, in dem er seinem Namen alle Ehre macht und "de-fibrilliert". Das sieht dann so aus:

Sinusrhythmus

Sie sehen links im Bild das Kammerflimmern, das durch einen Einschub unterbrochen wird. Das ist der Moment, als der Defibrillator (AED) seinen Stromstoss abgegeben hat. Wie Sie sehen, passiert dann einen kurzen Moment im Herz praktisch gar nichts mehr...und dann, oh Wunder, fängt das Herz wieder selber und geordnet an zu schlagen (sichtbar an den regelmässigen, hohen Ausschlägen).
Wie hat der Defibrillator das geschafft? Der externe Stromstoss des AED unterbrach für kurze Zeit die ungeordneten Aktivitäten der Herzmuskelzellen. Das gab dem herzeigenen Taktgeber (Sinusknoten) wieder die Möglichkeit, selbst das Kommando zu übernehmen.

Sie sehen links im Bild das Kammerflimmern, das durch einen Einschub unterbrochen wird. Das ist der Moment, als der Defibrillator (AED) seinen Stromstoss abgegeben hat. Wie Sie sehen, passiert dann einen kurzen Moment im Herz praktisch gar nichts mehr...und dann, oh Wunder, fängt das Herz wieder selber und geordnet an zu schlagen (sichtbar an den regelmässigen, hohen Ausschlägen).
Wie hat der Defibrillator das geschafft? Der externe Stromstoss des AED unterbrach für kurze Zeit die ungeordneten Aktivitäten der Herzmuskelzellen. Das gab dem herzeigenen Taktgeber (Sinusknoten) wieder die Möglichkeit, selbst das Kommando zu übernehmen.

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Eine echte Reanimation hautnah erleben...

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Ein beeindruckendes Beispiel eines Defibrillator-Einsatzes: Am 24. Juli 2010 begleitete ein Kamerateam des BBC die Yorkshire Air Ambulance während einer TV-Serie. In diesem Moment spürte der Disponent Chris Solomon starke Schmerzen in der Brust. Vor laufender Kamera erlitt er einen Herzstillstand. Dank dem schnellen Eingreifen seiner Crew-Kollegen und einem lebensrettenden Defibrillator überlebte er.

Dieses inspirierende Video zeigt am Schluss auch noch den bewegenden Moment, als Chris nach seiner Rehabilitation das Team wieder besucht. 

Im Video ist natürlich ein Profi-Defibrillator mit vielen weiteren Funktionen zu sehen - aber Ersthelfergeräte erfüllen genau denselben Zweck!

Ein beeindruckendes Beispiel eines Defibrillator-Einsatzes: Am 24. Juli 2010 begleitete ein Kamerateam des BBC die Yorkshire Air Ambulance während einer TV-Serie. In diesem Moment spürte der Disponent Chris Solomon starke Schmerzen in der Brust. Vor laufender Kamera erlitt er einen Herzstillstand. Dank dem schnellen Eingreifen seiner Crew-Kollegen und einem lebensrettenden Defibrillator überlebte er.

Dieses inspirierende Video zeigt am Schluss auch noch den bewegenden Moment, als Chris nach seiner Rehabilitation das Team wieder besucht. 

Im Video ist natürlich ein Profi-Defibrillator mit vielen weiteren Funktionen zu sehen - aber Ersthelfergeräte erfüllen genau denselben Zweck!

Wann kommt ein Defibrillator zum Einsatz?

Wann kommt ein Defibrillator zum Einsatz?

Ein Defibrillator wird bei einem Kreislaufstillstand eingesetzt. Ein Kreislaufstillstand liegt dann vor, wenn eine Person nicht auf Ansprache reagiert und keine normale Atmung hat. Wenn Sie unsicher sind, ob die Person noch atmet oder nicht, gehen Sie immer davon aus, dass diese nicht atmet und beginnen Sie mit Wiedebelebungsmassnahmen. AEDs sind genau und geben nur dann einen Schock ab, wenn es nötig ist. Man kann also unmöglich jemandem damit einen Stromstoss zufügen, wenn die Person noch lebt. AEDs sind sicher und effektiv, auch wenn diese durch Laien mit wenig oder ohne Training verwendet werden.

Ein Defibrillator wird bei einem Kreislaufstillstand eingesetzt. Ein Kreislaufstillstand liegt dann vor, wenn eine Person nicht auf Ansprache reagiert und keine normale Atmung hat. Wenn Sie unsicher sind, ob die Person noch atmet oder nicht, gehen Sie immer davon aus, dass diese nicht atmet und beginnen Sie mit Wiedebelebungsmassnahmen. AEDs sind genau und geben nur dann einen Schock ab, wenn es nötig ist. Man kann also unmöglich jemandem damit einen Stromstoss zufügen, wenn die Person noch lebt. AEDs sind sicher und effektiv, auch wenn diese durch Laien mit wenig oder ohne Training verwendet werden.

Wie wird ein Defibrillator eingesetzt?

Wie wird ein Defibrillator eingesetzt?


Wenn Sie einen AED im Fall eines Herzkreislaufstillstandes vor Ort haben, schalten Sie das Gerät ein. Öffnen Sie die Packung mit den Elektroden und kleben Sie diese auf die entblösste Brust des Patienten, so wie es auf dem Gerät oder den Elektroden angezeigt ist.
Wenn ein zweiter Helfer anwesend ist, soll dieser während des Aufklebens der Elektroden durchgehend Thoraxkompressionen durchführen. Folgen Sie den Sprach- und oder Bildanweisungen des Gerätes. Stellen Sie sicher, dass niemand während der Herzrhythmusanalyse durch das Gerät den Patienten berührt. Wenn das Gerät sagt, dass ein Schock abgegeben werden soll, überzeugen Sie sich, dass während der Schockabgabe niemand den Patienten berührt. Betätigen Sie den Knopf, der den Schock auslöst, und setzen Sie anschliessend die Wiederbelebung mit 30 Thoraxkompressionen fort.
Ist kein Schock angezeigt, setzen Sie unmittelbar die Wiederbelebung mit 30 Thoraxompressionen fort. Folgen Sie auf jeden Fall den Anweisungen des AED. Alle zwei Minuten wird dieser eine Pause einfordern, damit er wieder den Herzrhythmus des Patienten analysieren und allenfalls einen weiterne Schock abgeben kann.
Führen Sie die Wiederbelebungsmassnahmen fort, bis der Patient Lebenszeichen zeigt oder die professionellen Rettungskräfte vor Ort sind und Ihre Bemühungen fortsetzen.

Alles zum Einsatz des Defibrillators sehen Sie in diesem Video:


Wenn Sie einen AED im Fall eines Herzkreislaufstillstandes vor Ort haben, schalten Sie das Gerät ein. Öffnen Sie die Packung mit den Elektroden und kleben Sie diese auf die entblösste Brust des Patienten, so wie es auf dem Gerät oder den Elektroden angezeigt ist.
Wenn ein zweiter Helfer anwesend ist, soll dieser während des Aufklebens der Elektroden durchgehend Thoraxkompressionen durchführen. Folgen Sie den Sprach- und oder Bildanweisungen des Gerätes. Stellen Sie sicher, dass niemand während der Herzrhythmusanalyse durch das Gerät den Patienten berührt. Wenn das Gerät sagt, dass ein Schock abgegeben werden soll, überzeugen Sie sich, dass während der Schockabgabe niemand den Patienten berührt. Betätigen Sie den Knopf, der den Schock auslöst, und setzen Sie anschliessend die Wiederbelebung mit 30 Thoraxkompressionen fort.
Ist kein Schock angezeigt, setzen Sie unmittelbar die Wiederbelebung mit 30 Thoraxompressionen fort. Folgen Sie auf jeden Fall den Anweisungen des AED. Alle zwei Minuten wird dieser eine Pause einfordern, damit er wieder den Herzrhythmus des Patienten analysieren und allenfalls einen weiterne Schock abgeben kann.
Führen Sie die Wiederbelebungsmassnahmen fort, bis der Patient Lebenszeichen zeigt oder die professionellen Rettungskräfte vor Ort sind und Ihre Bemühungen fortsetzen.

Alles zum Einsatz des Defibrillators sehen Sie in diesem Video:

Was kostet ein Defibrillator?

Was kostet ein Defibrillator?

Es gibt sehr viele verschiedene Defibrillator-Typen in ganz unterschiedlichen Preiskategorien mit verschiedenen Vor- und Nachteilen. Qualitativ empfehlenswerte Defibrillatoren beginnen bei einem Preis von ca. CHF 1'350.- exkl. MwSt.
Bei diesem Preis kommen aber nur noch sehr geringe Folgekosten hinzu: Das einzige was bei einem Defibrillator von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden muss, sind die Batterien/Akku und die Elektroden, die dem Patienten für die Defibrillation auf den Brustkorb geklebt werden. Bei guten Geräten ist dieser Wechsel nur alle 4 oder gar 5 Jahre nötig und kostet da ca. CHF 200 - 300.-.
Ein guter Defibrillator wird sie viele Jahre treu begleiten. Einige Hersteller geben sogar 10 Jahre Gerätegarantie und die Geräte funktionieren meist auch danach noch etliche Jahre weiter.

Defibrillator zuhause

Es gibt sehr viele verschiedene Defibrillator-Typen in ganz unterschiedlichen Preiskategorien mit verschiedenen Vor- und Nachteilen. Qualitativ empfehlenswerte Defibrillatoren beginnen bei einem Preis von ca. CHF 1'350.- exkl. MwSt.
Bei diesem Preis kommen aber nur noch sehr geringe Folgekosten hinzu: Das einzige was bei einem Defibrillator von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden muss, sind die Batterien/Akku und die Elektroden, die dem Patienten für die Defibrillation auf den Brustkorb geklebt werden. Bei guten Geräten ist dieser Wechsel nur alle 4 oder gar 5 Jahre nötig und kostet da ca. CHF 200 - 300.-.
Ein guter Defibrillator wird sie viele Jahre treu begleiten. Einige Hersteller geben sogar 10 Jahre Gerätegarantie und die Geräte funktionieren meist auch danach noch etliche Jahre weiter.

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Braucht ein Defibrillator Wartung?

Braucht ein Defibrillator Wartung?

Jeder gute Defibrillator macht täglich oder wöchentlich einen Selbsttest seiner Funktionen. Fällt ein Selbsttest negativ aus, wird das auf der Betriebsstandsanzeige des Gerätes dargestellt und es beginnt ein rötes Lämpchen zu leuchten. Zudem piepsen die Geräte dann in regelmässigen Abständen.
Wir empfehlen, dass man daher bei Gelegenheit (einmal pro Monat) einen Blick auf das Gerät wirft, um zu schauen, ob keine Fehlermeldung angezeigt wird. Hat man einen Defibrillator bei sich Zuhause an einem zentralen Standort, kann das im "Vorbeigang" erledigt werden. Geräte neuster Generation können auch per E-Mail mitteilen, wenn etwas nicht stimmt.

Das einzige, was bei einem Defibrillator gewechselt werden muss, sind die Batterien/Akku und die Elektroden, die dem Patienten auf den Brustkorb geklebt werden. Bei einem guten Gerät muss das jedoch nur alle vier, oder sogar fünf Jahre ausgewechselt werden.

Jeder gute Defibrillator macht täglich oder wöchentlich einen Selbsttest seiner Funktionen. Fällt ein Selbsttest negativ aus, wird das auf der Betriebsstandsanzeige des Gerätes dargestellt und es beginnt ein rötes Lämpchen zu leuchten. Zudem piepsen die Geräte dann in regelmässigen Abständen.
Wir empfehlen, dass man daher bei Gelegenheit (einmal pro Monat) einen Blick auf das Gerät wirft, um zu schauen, ob keine Fehlermeldung angezeigt wird. Hat man einen Defibrillator bei sich Zuhause an einem zentralen Standort, kann das im "Vorbeigang" erledigt werden.

Das einzige, was bei einem Defibrillator gewechselt werden muss, sind die Batterien/Akku und die Elektroden, die dem Patienten auf den Brustkorb geklebt werden. Bei einem guten Gerät muss das jedoch nur alle vier, oder sogar fünf Jahre ausgewechselt werden.

Kann ICH einen Defibrillator bedienen?

Kann ICH einen Defibrillator bedienen?

Jede Person, die WhatsApp auf einem Handy öffnen kann und jeder Mann und jede Frau, die ein Auto fahren kann, kann ohne Probleme auch einen Defibrillator bedienen. Weil sowohl ein Handy wie auch ein Auto sind in der Bedienung deutlich komplexer und haben viel mehr Knöpfe als ein Defibrillator.
Ein Defibrillator hat nämlich davon nur zwei: Ein Knopf zum Einschalten des Gerätes und einer zum Abgeben des Schocks, falls das Gerät sagt, dass dieser abgegeben werden soll.

Jede Person, die WhatsApp auf einem Handy öffnen kann und jeder Mann und jede Frau, die ein Auto fahren kann, kann ohne Probleme auch einen Defibrillator bedienen. Weil sowohl ein Handy wie auch ein Auto sind in der Bedienung deutlich komplexer und haben viel mehr Knöpfe als ein Defibrillator.
Ein Defibrillator hat nämlich davon nur zwei: Ein Knopf zum Einschalten des Gerätes und einer zum Abgeben des Schocks, falls das Gerät sagt, dass dieser abgegeben werden soll.

Wo soll ein Defibrillator stationiert werden?

Wo soll ein Defibrillator stationiert werden?

Hier gibt es ein paar wenige, logische Grundsätze: Der Defibrillator sollte möglichst zentral und gut auffindbar sein. Und alle, die sich regelmässig in der Nähe aufhalten, sollten wissen, so sich das Gerät befindet.

Wenn man den Defibrillator im Gebäude von möglichst überall in einer Minute erreicht, wieder eine Minute zurück zur betroffenen Person hat, hat man immer noch eine Minute, um das Gerät installieren zu können, um innerhalb der ersten drei Minuten einen Schock abgeben zu können.

Hier gibt es ein paar wenige, logische Grundsätze: Der Defibrillator sollte möglichst zentral und gut auffindbar sein. Und alle, die sich regelmässig in der Nähe aufhalten, sollten wissen, so sich das Gerät befindet.

Wenn man den Defibrillator im Gebäude von möglichst überall in einer Minute erreicht, wieder eine Minute zurück zur betroffenen Person hat, hat man immer noch eine Minute, um das Gerät installieren zu können, um innerhalb der ersten drei Minuten einen Schock abgeben zu können.

Mut zeigen - Wie lerne ich Leben retten?

Eine PULS-Sendung von SRF

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Über uns

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Wir sind ein engagiertes Team von über 80 Berufsprofis aus der Notfallmedizin, die in der ganzen Schweiz unter der medizinischen Leitung von Dr. med. Barbara Schild, Co-Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin, tätig sind.

Dank unserer praktischen Erfahrung aus dem Alltag der Notfallmedizin wissen wir aus erster Hand, worauf es in medizinischen Notfallsituationen wirklich ankommt! Und sind Ihr verlässlicher Partner rund um Defibrillatoren und notfallmedizinischer Weiterbildung.

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Dr. med. Barbara Schild, Anästhesie- und Notärztin

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Gerhard Moser, dipl. Rettungssanitäter HF

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Gerne beraten wir Sie rund um die Auswahl des passenden Defibrillators oder beantworten Ihre Fragen zu verschiedenen Gerätetypen und Herstellern.
Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an unter 033 533 73 74.


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